 |
|
 |
 |
|
Irina Korschunow hat mit ihrem großen erzählerischen Können, eine bewegende Liebesgeschichte geschrieben. Freda von Rützow, geboren zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, ist siebzehn, als sie von einem fremden Maler schwanger wird. Für die Familie ist das eine Katastrophe und um die Schande zu vertuschen, muß Freda eine Stunde nach der Geburt ihres Sohnes, das Kind in fremde Hände geben. Was bleibt ist ein Traum. Fast zwei Jahrzehnte später, nimmt sie einen jungen, jüdischen Mann unter ihre Fittiche und versucht ihn durch die Nazizeit zu retten. In einer präzisen und zugleich poetischen Sprache beschreibt die Autorin, die Geschichte zweier Liebenden, die in Zeiten der Angst und Verzweiflung, versuchen zusammen zu überleben. Ein packend geschriebener Roman.
|
|
 |
|
 |
 |